Hamburg tauft AIDAdiva mit spektakulärer Lichtshow von Gert Hof
AIDAdiva wird am Abend des 20. April 2007 mit einer aufwendigen Lichtshow im Hamburger Hafen getauft. Inszeniert wird die Schiffstaufe von dem Starlichtarchitekten Gert Hof, der international für faszinierende Megaevents bekannt ist. Die aufwendig gestaltete Schiffstaufe, die rund um die Landungsbrücken stattfindet, wird viele Hamburger begeistern.
AIDAdiva bewegt sich während der Taufzeremonie von dem Hamburg Cruise Terminal bis vor die Fischauktionshallen. Dabei wird das 252 Meter lange Schiff, gegen 21 Uhr, mit einer nie da gewesenen Licht-, Laser- und Feuerwerksinstallation präsentiert, die von einer eigens komponierten Musik begleitet wird. Der Event wird im gesamten Hafengebiet und weit darüber hinaus sichtbar sein. Einer der Höhepunkte der Schiffstaufe wird eine AIDA Pyramide aus Licht sein, für die über 260 der stärksten Scheinwerfer der Welt erstmals zum Einsatz kommen. Licht, Laserblitze und Leuchtfeuer, platziert an Land, auf Begleitschiffen und auf AIDAdiva selbst, werden die Geburt des ersten AIDA Schiffes einer neuen Generation zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher des Hamburger Hafens machen.
Die Steuerung der rund 160 Space Canons auf der AidaDiva sowie jeweils 2 x 50 Space Canons auf Pontons wird komplett kabellos von der WiCon GmbH realisiert.
29.05.2006 Hauptbahnhof Berlin
Die Wicon GmbH realisierte erstmalig den Einsatz von Funknetzwerktechnik bei einem Großevent, der Eröffnungsfeier des Lehrter Bahnhofs in Berlin.
Für die 30 Minuten dauernde Lichtsinfonie stellte die Wicon GmbH in Zusammenarbeit mit dem Kölner Distributor für Funknetzwerktechnik ABCDATA GmbH und der Procon Event Engineering GmbH die Lichtsteuerung zweier Züge über Funk sicher. Hierbei wurden erstmalig auf einem Großevent DMX-Lichtsteuersignale per Funknetzwerktechnik an zwei fahrende Güterzüge - beladen mit Lasern, Beamern und Scannern - übertragen. So konnte erstmalig die Steuerung der Lichttechnik Live und in Realtime vom Lichtkünstler auf den fahrenden Zügen ohne Kabelverbindung realisiert werden. Die bekannte Problematik bei Großevents mit einer hohen Anzahl anwesender Presse besteht darin, entsprechend freie Frequenzen für die Übertragung zu finden, da in den meisten Fällen die TV-Anstalten ebenfalls Funksysteme zur Bildübertragung von mobilen Kameras zum Ü-Wagen verwenden. Dies kann zu Störungen und Interferenzen führen. Durch spezielle Richtantennen und Geräte der Fa. ABCDATA konnte die Störungsanfälligkeit bei der Generalprobe und dem Event selber weitestgehend vermieden werden.
„Wir können auf einen sehr erfolgreichen Einsatz unseres Teams zurückblicken und werden die Entwicklung in Zusammenarbeit mit ABCDATA für weitere Events dieser Art mit den gewonnen Erfahrungen vorantreiben“, so Gerd Trappmann von der Wicon. Marcus Gier von ABCDATA sieht in dem Projekt ein innovatives Einsatzfeld für Funknetzwerke: „Wir sehen den Einsatz als Herausforderung für unsere Entwicklung und ein Schritt in eine neue Richtung für die Funknetzwerktechnik.“